Bücher zum Thema Altern
Eckart Hammer
Das Beste kommt noch – Männer im Unruhezustand
(Kreuz Verlag 2010)
Verlagstext:
Was tun Männer, wenn morgens der Wecker nicht mehr klingelt? Eckart Hammer bietet Anregungen, Tipps und Berichte älterer Erfahrener für die nachberufliche Zeit: vom selbst organisierten Lernen über bürgerschaftliches Engagement oder eine Tätigkeit in Generationenprojekten bis hin zur Weitergabe der eigenen Kompetenzen. Ungeahnte Potenziale an Erfüllung und Selbstbestimmung lassen sich realisieren – erst recht, wenn man sich frühzeitig Gedanken macht.
Wolfgang Michal
Einsame Klasse. Wenn Männer in die Jahre kommen
(Deutscher Taschenbuch Verlag 2010)
Verlagstext:
Noch vor wenigen Jahrzehnten hatten die Männer einen geordneten Lebenslauf. Die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern war klar. Die Aufstiegsregeln waren übersichtlich. Die Umgangsformen lagen fest. Heute ist diese Männerwelt aus den Fugen. Mit Sachverstand und Selbstironie klärt Wolfgang Michal darüber auf, was Männer tun, wenn sie in die Jahre kommen. Er berichtet von Männlichkeitskrisen und biologischem Verschleiß, von Rosenkriegen und Väterängsten, von wachsender Intoleranz und beruflichen Sackgassen. Und er beschreibt, wie der geordnete Rückzug aus diesem Schlamassel aussehen könnte.
Peter Gross, Karin Fagetti
Glücksfall Alter. Alte Menschen sind gefährlich, weil sie keine Angst vor der Zukunft haben
(Herder 2009)
Verlagstext:
Ein Glücksfall für unsere Gesellschaft, denn Alter hat Zukunft! Die Autoren setzen den gängigen Katastrophenszenarien neue Denkmöglichkeiten entgegen: Stil statt Fummel. Lustvoll älter sein statt Jugendwahn. Konzentration statt Verzettelung. Erotik statt Viagra. Ein radikaler Blickwechsel also, und eine positive, zugespitzte Antwort auf die „demographische Frage“. Wer redet uns eigentlich ein, dass weniger junge Menschen ein Problem sind? Wer will wissen, was Menschen bei Alzheimer wirklich empfinden?

Matthias Irle
Älterwerden für Anfänger
(Rowohlt 2009)
Verlagstext:
Nicht selten dauert die Phase nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben heute 20 oder 30 Jahre. Gleichzeitig ist das Altern für die meisten noch immer ein weitgehend unbekanntes Terrain: Wie verändert sich die Persönlichkeit im Alter? Wie gestaltet sich das Liebesleben jenseits der 65? Hängt es vom Zufall ab, ob man im Alter einsam wird? Der Journalist und Psychologe Mathias Irle ist diesen und anderen Fragen nachgegangen. Dafür hat er mit zahlreichen Wissenschaftlern, Ärzten, Psychologen, Experten und älteren Menschen selbst gesprochen und hat unterschiedliche Orte besucht, wo heute Leben im Alter stattfindet.

Sebastian Knell, Marcel Weber (Hrg.)
Länger leben? Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven
(Suhrkamp 2009)
Verlagstext:
Biowissenschaftler an diversen Orten dieser Welt spekulieren heute über die zukünftige Möglichkeit, den Menschen langsamer altern zu lassen, und suchen nach praktischen Wegen, die menschliche Lebensspanne erheblich auszudehnen. Aber wäre ein längeres Leben wirklich ein besseres Leben? Welche Auswirkungen hätte dies für die Gesellschaft im Ganzen? Und wie ungerecht wäre es, wenn lebensverlängernde Therapien etwa das Privileg Wohlhabender blieben? Der interdisziplinär angelegte Band bietet einen Überblick über die zentralen Aspekte der Debatte zum Thema Lebensverlängerung.
Uwe Karsten Heye
Gewonnene Jahre: oder Die revolutionäre Kraft der alternden Gesellschaft
(Karl Blessing 2008)
Verlagstext:
Immer weniger Kinder, immer mehr Rentner: Die Entwicklung ist nicht zu stoppen und bedroht den Zusammenhalt der Gesellschaft - wenn wir nicht den Mut aufbringen, diese Situation nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu verstehen. Der streitbare Diplomat und Journalist Uwe-Karsten Heye macht Schluss mit der Schwarzmalerei und formuliert radikale Vorschläge von Kindergartenpflicht bis freie Wahl des Rentenalters.
Sabine Bode
Wir Alten: Porträts einer lebenserfahrenen Generation
(Patmos 2008)
Verlagstext:
Tagtäglich suggerieren uns Werbung und Medien, ein heiteres Rentnerdasein wäre machbar. Alles nur eine Frage der richtigen Einstellung? Alte Menschen selbst wissen es besser: Für gelingendes Altern gibt es keine Patentrezepte. Gut alt zu werden ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk. Und es gibt viele Faktoren – ob Gene, Einkommen, Kindheit oder Bildung –, die das Leben im Alter bestimmen. Sabine Bode lässt die wahren Experten – die Alten selbst – zu Wort kommen. Wie wird man alt und behält seine Eigenwilligkeit? Wie grenzt man sich gegen unsinnige Erwartungen ab?
Romano Guardini
Die Lebensalter. Ihre ethische und pädagogische Bedeutung
(Topos Plus 2008)
Verlagstext:
Romano Guardini setzt sich in seinem 1953 geschriebenen Buch mit der Bedeutung der verschiedenen Lebensphasen auseinander, einem Thema, das in der modernen Psychologie zunehmend Beachtung findet. Er charakterisiert kurz und zutreffend die typischen Anforderungen und Probleme der verschiedenen Lebensabschnitte. Jedes Lebensalter bringt ein eigenes Erleben und spezifische Schwierigkeiten mit sich und fordert eine besondere Ethik. Guardini ordnet den verschiedenen Phasen jeweils Werte zu, die zur Reifung der Person notwendig sind.
Petra Gerster
Reifeprüfung: Die Frau von 50 Jahren
(rowohlt Berlin 2007)
Verlagstext:
Der 50. Geburtstag ist Zäsur und Herausforderung in einem. Nichts führt einer Frau von 50 drastischer vor Augen, dass ihr etwas Problematisches widerfahren ist, als die Bemühungen der Gratulanten, die Sache unbedingt ins Positive zu wenden. Ab jetzt wird das Gefühl, noch jung zu sein, von Jahr zu Jahr mehr in Frage gestellt. Petra Gerster, vor kurzem selbst 50 geworden, setzt sich sehr persönlich mit dem Älterwerden auseinander.
Eckart Hammer
Männer altern anders. Eine Gebrauchsanweisung
(Herder 2007)
Verlagstext:
Generation 50+ – noch nie hatte man(n) so viele Möglichkeiten wie heute, den neuen Lebensabschnitt zu gestalten. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, körperliche Höchstleistungen nicht mehr selbstverständlich sind und das Ende der Berufstätigkeit in absehbare Nähe rückt – welche Freiräume und Chancen bieten sich und was lässt man besser sein? Dieses Buch bietet Informationen und Orientierung speziell für Männer ab 50 und alle, die mit ihnen leben.
Virginia Ironside
Nein ich will keinen Seniorenteller! Das Tagebuch der Marie Sharp
(Goldmann 2007)
Verlagstext:
Älterwerden ist nichts für Feiglinge! Marie Sharp, das Alter Ego der Journalistin Virginia Ironside, ist zu jung, um einen Treppenlift zu benutzen, aber doch reif genug, um den Vorteil bequemer Schuhe zu schätzen. Sie geht gern auf Beerdigungen, die sie viel unterhaltsamer findet als Hochzeiten, sie tauscht den Gynäkologen gegen einen Chiropraktiker, liest begeistert Todesanzeigen und fragt sich, ob sie wohl an Alzheimer erkranken wird. Denn Marie Sharp wird langsam alt – und ist verdammt froh darüber.
Sherwin B. Nuland
Die Kunst zu altern. Weisheit und Würde der späten Jahre
(DVA Sachbuch 2007)
Verlagstext:
Der Autor schildert die physischen und emotionalen Veränderungen, die ein Mensch beim Älterwerden durchlebt. Unbestreitbar geht das Altern mit körperlichen Einbußen einher; aber es bietet auch Chancen, wenn man es als Lebenskunst und nicht als Krankheit begreift. Er führt schonungslos vor, welche Auswirkungen das Älterwerden auf Körper und Geist hat. Dennoch will er das Altern nicht als Krankheit, sondern als Chance für ein erfülltes Leben verstanden wissen.
Henning Scherf
Grau ist bunt: Was im Alter möglich ist
(Herder 2007)
Verlagstext:
Der großen Angst vor einer immer älter werdenden Republik stellt Henning Scherf sein eigenes Altersbild entgegen. Und eine alternative Lebensform, die er selbst in seiner Alters-WG praktiziert.
Silvia Bovenschen
Älter werden. Notizen
(Fischer 2006)
Verlagstext:
Silvia Bovenschen spitzt Ereignisse und Erlebnisse aus Kindheit, Jugend und späteren Zeiten zu, die ihr das Altern ins Bewußtsein brachten. Sie ruft die prägenden und auch komischen Begegnungen mit Vergänglichkeit, Tod und Teufel, mit Zuversicht, Glück und Sehnsucht auf und mißtraut doch zugleich der Erinnerung, die mit goldenem Pinsel malt.
Micheline Rampe
Jeder will es werden, keiner will es sein. Alter als Herausforderung
(A1 Verlag 2006)
Verlagstext:
Wir werden älter als alle Generationen vor uns, aber wir können es nicht genießen. Bei der Konzentration auf Äußerlichkeiten ist der Blick nach innen verloren gegangen: auf das Potenzial, das mit der Lebenserfahrung wächst. Mehr Selbstbewusstsein zum Beispiel, bessere Menschenkenntnis und die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Ausgehend von einem positiven Alterskonzept beleuchtet die Autorin die einzelnen Talente, die sich durch Erfahrungswissen steigern und zu einem erfüllten Leben führen. Das Buch bietet eine Fülle von Anregungen und stellt Menschen vor, die ihren Weg gefunden haben.
Jean Améry
Über das Altern: Revolte und Resignation
(Klett-Cotta 2004)
Verlagstext:
Die schon 1966 ursprünglich unter dem Titel „Die unheilbare Krankheit“ konzipierte Arbeit „Über das Altern“ zieht, auf der Grundlage der existentiellen Erfahrungen Amérys, das Fazit aus gravierenden philosophischen und literarischen Lektüren Amérys: Einflüsse von Thomas Mann, Proust, Beauvoir und verschiedener anthropologischer Ansätze sind nachweisbar in diesen fünf großen Essays.
Simone de Beauvoir
Das Alter
(Rowohlt 2002)
Verlagstext:
Simone de Beauvoirs Buch über das Alter ragt durch die einzigartige Fülle des ausgebreiteten Materials wie durch die Vielfalt neuer Einsichten und Perspektiven unter allen wissenschaftlichen und philosophischen Abhandlungen dieses Themas heraus.
Hartwin Brandt
Wird auch silbern mein Haar. Eine Geschichte des Alters in der Antike
(C. H. Beck Verlag 2002)
Verlagstext:
Hartwin Brandt öffnet den Blick für die ganze Bandbreite der Fragen und die Fülle der Antworten, die man in der klassischen Antike bei der Auseinandersetzung mit dem Alter gestellt und zu finden versucht hat: die Erkenntnis der Sterblichkeit und der Wunsch nach ewiger Jugend, die Erfahrung der Hinfälligkeit und das Bemühen, durch vernünftige Lebensführung die körperlichen und geistigen Kräfte zu erhalten, das Erlebnis der Entwürdigung und das Streben, sich gesellschaftliche Anerkennung auch im Alter zu sichern. Um diese zentralen Themen kreisen die Texte von Dichtern, Staatsmännern, Philosophen.
Rita Levi Montalcini
Ich bin ein Baum mit vielen Ästen. Alter als Chance
(Piper 2001)
Verlagstext:
Rita Levi Montalcini war weit über siebzig, als sie mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet wurde. In diesem Buch über die Chancen des Alters macht die berühmte Naturwissenschaftlerin deutlich, dass Alter nicht gleichzusetzen ist mit Vergreisung und Stillstand. Am Beispiel ihrer eigenen Person erläutert sie, was man tun kann, um geistig fit zu bleiben.
Eugene C. Bianchi
Mit den Jahren gehen
(Kösel 1990)
Verlagstext:
Oft wird das Älterwerden als eine Zeit der Krisen erlebt. Dieses Buch will helfen, das Altern als schöpferischen Prozess zu betrachten und bisher ungeahnte Gaben und Möglichkeiten in sich zu entdecken. Jedes der 24 Kapitel enthält reflektierende Betrachtungen und Anleitungen zur Meditation.
