Interviews mit Mitgliedern der Akademiengruppe zum Thema Ehrenamt

Prof. Dr. Ursula M. Staudinger

Vizepräsidentin der Jacobs University Bremen und Professorin für Psychology am Jacobs Center on Lifelong Learning and Institutional Development

    ehrenamt
  1. Kann das Ehrenamt sinnstiftend für die Zeit des Ruhestands sein?
  2. Überfordert das Ehrenamt ältere Menschen oder trägt es zu ihrer geistigen Lebendigkeit bei und unter welchen Umständen?
  3. Wieso sind manche Menschen sehr aktiv und manche schaffen nicht den kleinen Schritt vor die Haustür?
  4. Wird die persönliche Leistungsfähigkeit und Entwicklungsbereitschaft stärker herausgefordert, wenn man in einem betrieblichen Kontext regelmäßig arbeitet oder wenn man dies selbst organisiert im Sportverein macht?

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Dr. habil. Marcel Erlinghagen

Soziologe an der Universität Duisburg-Essen am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften Institut für Soziologie. Hat zurzeit eine Lehrstuhlvertretung für Empirische Sozialstrukturanalyse inne.

    Marcel Erlinghagen
  1. Welche Bedeutung hat das freiwillige Engagement alter Menschen nach der Erwerbsphase für die Gesellschaft?
  2. Individuell gesehen: ist die Freiwilligenarbeit möglicherweise für Ruheständler ein „unfreiwilliger Ersatz“ für entlohnte Arbeit? Fehlen Modelle, wie man Arbeit und Ruhestand verbinden kann?
  3. Gibt es Felder, in denen das Engagement besonders sinnvoll ist und solche, in denen Arbeiten eher professionalisiert werden sollten?

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Dr. Kai Brauer

Soziologe und Alternsforscher. Mitarbeiter der Akademiengruppe Altern in Deutschland.

    Kai Brauer
  1. Zivilgesellschaftliches Engagement umfasst eine breite Palette an Tätigkeiten. Unterscheidet sich die Rolle alter Menschen im Ehrenamt in Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Sportvereinen und Kegelclubs von der älterer Freiwilliger in Patenschaften, politischen Bewegungen oder Kampagnen und warum?
  2. Ehrenamt, Familie, Politik und Erwerb: überall erhofft man sich Nutzen vom Engagement Älterer. Lässt sich das alles zeitlich unter einen Hut bringen? Gibt es bestimmte Felder, die bevorzugt werden?
  3. Brauchen wir eine neue Zivilgesellschaft der Alten, die sich für ihre eigenen Belange stark machen?

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