Im Aufbau: Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns
Von Miriam Buchmann-Alisch
In Köln entsteht das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns. Bis Ende 2012 soll der Neubau auf dem Areal des Universitäts-Klinikums fertig sein. Rund 350 Mitarbeiter werden zukünftig dort erforschen, welche elementaren Prozesse dem Altern des Menschen zugrundeliegen. „Zentral dafür sind die Fragen: Warum altern wir eigentlich, wie altern wir, und welche Prozesse laufen dabei ab?“, erläutert Dr. Ralf Petri, der wissenschaftliche Koordinator des Instituts. Während der Aufbauphase nutzen die momentan rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Labore des Zentrums für Molekulare Medizin (ZMMK).

- MPG Außenansicht
„In unserem Institut erforschen wir, welche Faktoren für das Altern von Zellen verantwortlich sind, um irgendwann zu einem Verständnis altersbezogener Krankheiten und Therapieformen zu gelangen“, erklärt Petri. Zu diesem Zweck wird das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in ein Netzwerk aus Forschungsinstituten eingebettet sein. Dazu zählen die Universität zu Köln, die Universitätsklinik Köln, das Kölner Exzellenzcluster CECAD, das Zentrum für Molekulare Medizin, verschiedene Forschungsinstitutionen in Bonn – wie das Forschungszentrum caesar und das Helmholtz-Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen – sowie andere Max-Planck-Institute in Köln, Münster, Bonn und Dortmund. Neben der wissenschaftlichen Arbeit strebt das Institut auch Kooperationen in der Graduiertenausbildung an.
Das geplante fünfstöckige Gebäude soll ab 2012 vier Abteilungen und vier Nachwuchsgruppen Platz für ihre Forschungen bieten. Auf den über 8.500 Quadratmetern entstehen neben Büros und Laboren auch Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Die Architektur des Gebäudes ist bewusst darauf ausgelegt, den Austausch der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untereinander zu fördern. Ein Lichthof und Glaswände tragen zur Transparenz innerhalb des Gebäudes bei, offene Sitzgruppen sollen zu Gesprächen anregen.
