Fotoausstellung "Neue Bilder vom Alter(n)" in Bremen
Vom 17. Februar bis zum 13. April zeigte die Bremischen Bürgerschaft eine Wanderausstellung der Nationalen Akademie der Wissenschaften.
Wellensurfen, Klettern mit 80 Jahren, Bowling mit Videospielen, Körperlichkeit und Intimität – das sind nur einige Schlagworte für das neue Alter(n), das in unserer Gesellschaft immer mehr Raum einzunehmen scheint.
Aktuelle Informationen zu Altern in Deutschland finden Sie bei der
wissenschaftlichen Kommission "Demografischer Wandel" der
Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
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Spendenzeit
HelpAge – Hilfe für die Großmütter Afrikas
Während in Europa die Älteren die Bevölkerungsgruppe sind, die viel spenden und häufig einfach auch mehr Geld zur Verfügung haben als die Jüngeren, sieht es in anderen Ländern ganz anders aus. In Afrika beispielsweise zählen die älteren Menschen zu den Ärmsten – dabei tragen sie immer häufiger die Verantwortung für die ganze Familie. Die Großmütter sind immer öfter in die Position des Familienernährers gerutscht, weil ihre Kinder an Aids erkrankt oder gestorben sind und ihre Enkel ohne Eltern dastehen.
Ausstellung
Ungewöhnlich alt – Porträtfotos im Deutschen Zentrum für Altersfragen Berlin
Zur Eröffnung der Fotoausstellung „Mit 100 hat man noch Träume“ lädt das Deutsche Zentrum für Altersfragen am 9. Dezember 2011 von 16 bis 19 Uhr ein. Es zeigt Fotos von Karsten Thormaehlen, der zwischen 2006 und 2011 Frauen und Männer porträtierte, die 100 Jahre und älter sind. Seine Fotografie ist eine Hommage an das Alter, die mit großem Respekt, aber ohne Verklärung Würde und Schönheit des Alters sichtbar macht. Für das Porträt „Erika E., 101“ erhielt Karsten Thormaehlen jüngst den Taylor Wessing Photographic Portrait Prize 2011 der National Portrait Gallery, London.
Demografiebericht
Demografiebericht der Bundesregierung
Eckpunkte für unser Leben im demografischen Wandel
Die Trends sind bekannt: Die Deutschen werden weniger und der Anteil der älteren Bevölkerung nimmt zu. Jetzt legt die Bundesregierung in ihrem aktuellen Demografiebericht konkrete Zahlen vor - und skizziert, welche Konsequenzen diese Veränderungen haben, welche Maßnahmen nötig werden.
Vortrag
Kaare Christensen, MD, PhD: "The Remarkable Plasticity of Aging"
Wird die Lebenserwartung in den westlichen Industrieländern weiter steigen? Wovon hängt es ab, wie alt wir werden? Von den Lebensumständen? Oder gibt es vielleicht doch ein Langlebigkeitsgen? Führt ein sehr hohes Alter unvermeidbar zu stark ausgeprägten Einschränkungen? Warum werden Frauen älter - obwohl sie häufig mehr Erkrankungen im Alter entwickeln als Männer? Der dänische Epidemiologe und Altersforscher Kaare Christensen hat eine Reihe von Zwillingsstudien durchgeführt und Hochbetagte befragt und untersucht, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Sein Interesse gilt sowohl den genetischen Grundlagen der Langlebigkeit als auch der Bedeutung des Lebensumfeldes. In seinem Vortrag am 21.09.2011 sprach er an der Jacobs University Bremen über seine Erkenntnisse, die er aus diesen interdisziplinären und umfangreichen Forschungsvorhaben gewinnen konnte.
Axel BÖrsch-Supan
Prof. Axel Börsch-Supan nimmt Ruf der Max-Planck-Gesellschaft an
Die Mitglieder der Akademiengruppe "Altern in Deutschland" Prof. Axel Börsch-Supan und Prof. Ulrich Becker forschen und arbeiten nun unter dem Dach des Max-Planck-Instituts.
Seit dem 1.07.2011 ist Prof. Axel Börsch-Supan hauptamtlich Mitglied der Max-Planck- Gesellschaft. Zusammen mit Prof. Ulrich Becker leitet er in München ein Max-Planck- Institut, das sich mit sozialrechtlicher und sozialpolitischer Forschung beschäftigt und aus zwei Abteilungen besteht: der Abteilung "Ausländisches und internationales Sozialrecht" und dem "Munich Center for the Economics of Aging" (MEA).
Holberg Preis
Jürgen Kocka erhält Holberg International Memorial Prize 2011
Sozialhistoriker Jürgen Kocka, vormaliger Sprecher der Akademiengruppe Altern in Deutschland, erhielt den Holberg International Memorial Prize 2011. Das Preisgeld beträgt 570 000 EUR. Er wird jährlich an einen herausragenden Forscher verliehen, der in den Geistes- oder Sozialwissenschaften einen international einflussreichen wissenschaftlichen Beitrag geleistet hat. Jürgen Kocka wurde dafür geehrt, dass er in der deutschen Geschichtswissenschaft einen Paradigmenwechsel eingeleitet hat, indem er die Wissenschaft für angrenzende Sozialwissenschaften und internationale Vergleiche öffnete.
Aktives Altern
Europäisches Jahr 2012: Aktives Altern
Die Europäische Kommission macht das Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern“.
Die Europäische Union will der demografischen Entwicklung im Jahr 2012 besonders aktiv begegnen. Denn ab diesem Jahr wird die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in Europa abzunehmen beginnen, während die Zahl der über 60-Jährigen jährlich um etwa zwei Millionen zunehmen wird. Der stärkste Umschwung wird zwischen 2015 und 2035 erwartet, wenn die sogenannten „Babyboomer“, die geburtenstarken Jahrgänge, in den Ruhestand eintreten werden.
Buchrezension
"Altern und Technik"
Altern und Technik – auf den ersten Blick scheint das Wortpaar nicht gut zusammenzupassen. Noch immer gilt das Vorurteil, dass ältere Menschen an moderne Technik nur schwerlich heranzuführen sind. Und meist wird Technik im Zusammenhang mit Alter als reine Technik der Not verstanden. Doch die Autoren zeigen in zehn Beiträgen auf 174 Seiten, dass Technik angesichts des demografischen Wandels viel mehr sein kann: Eine echte „Freundin des Alterns“, wie es Professor Ulman Lindenberger im ersten Kapitel „Psychologische Kriterien für erfolgreiche Alterstechnologie“ formuliert.
Bundeswettbewerb 2011
"Fit im Alter: Eigenverantwortung fördern, Angebote schaffen"
Der diesjährige Bundeswettbewerb der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen BAGSO richtet sich an alle, die in der Arbeit mit älteren Menschen, in ihrem beruflichen Umfeld oder in der ehrenamtlichen Arbeit mit Älteren regelmäßig einen Beitrag zur Gesundheitsprävention älterer Menschen leisten. Die Angebote im Alltag oder bei regelmäßigen Treffen von Seniorengruppen sollten ein ausgewogenes Speiseangebot, Bewegungsübungen zur Erhaltung der Selbstständigkeit und Hinweise zu einer optimierten Mundpflege beinhalten.
Pflegenotstand
„Es gibt genügend Potenzial, um eine gute Pflege auch in Zukunft zu gewährleisten.“
Die Deutschen werden so alt wie nie zuvor – und ein Ende ist nicht in Sicht. Schon jetzt fehlten 15 000 Pflegekräfte in Deutschland, erklärt der Arbeitgeberverband Pflege. Und prophezeit, dass es schon bald weltweit einen Run auf die Pflegeprofis geben wird. Der Kollaps des Pflegesystems scheint greifbar nah – und damit die düstere Aussicht, dass die 50jährigen von heute in 30 oder 40 Jahren ein düsteres Dasein in tristen Pflegeheimen und schlechter Versorgung fristen werden. Aber sind diese Szenarien wirklich realistisch?
Frau Prof. Dr. med. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Leiterin der Forschungsgruppe Geriatrie an der Charité Berlin und Mitglied der Akademiengruppe Altern in Deutschland, gibt Antworten.
Berlinale
Filmreif: Generationen-Thema im Fokus der Berlinale
Vom 10. bis 20. Februar 2011 zeigt das internationale Filmfest Berlinale wieder jede Menge spannende und innovative Filme. In diesem Jahr widmet sich das Programm des Forums dem Zusammenleben der Generationen unter dem Titel: „Kämpfe auf vertrautem Boden“. Familienkonstellationen und –konflikte ziehen sich wie ein roter Faden durch das Forums-Programm.
Kommentar
Die Rente mit 67 - eine Geschichte voller Missverständnisse
Ein spannender Kommentar aus dem Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA) an der Universität Mannheim: Die überaus unpopuläre Rente mit 67 ist in die Schlagzeilen zurückgekehrt, zum einen weil die SPD nun kurioserweise von jener Reform abrückt, die einst von ihrem ehemaligen Parteivorsitzenden und Bundesarbeitsminister durchgesetzt wurde. Zum anderen - und das ist wichtiger - weil laut Gesetz 2010 eine Überprüfung der geplanten Altersgrenzenanhebung ansteht. Die geringe Popularität der Rente mit 67 ist auch darin begründet, dass die Geschichte der Rente mit 67 eine Geschichte voller Missverständnisse ist.
Arbeitgeberpreis
Internationaler Arbeitgeberpreis für altersgerechte Personalpolitik:
Geht doch!
Die AARP (American Association of Retired Persons), mit 40 Millionen Mitgliedern der größte Seniorenverband der Welt, hat 15 Unternehmen mit dem "International Innovative Employer Award" prämiert – darunter sieben Unternehmen aus Deutschland. Die Preisträger zeichnen sich durch eine innovative Personalarbeit und den zukunftsweisenden Umgang mit der alternden Belegschaft aus. Durch die Kooperation von AARP und der deutschen Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO), des Instituts für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund und des Demographie Netzwerkes e.V. (ddn) hatten sich auch viele deutsche Unternehmen um den Preis beworben – und erstaunlich gut abgeschnitten.
Interview
„Diese Bilder machen Mut!“
4 Fragen an Sabine Aichele-Elsner, Kuratorin der Wanderausstellung „Neue Bilder vom Alter(n)“.
Ihre Aufgabe war es, eine Ausstellung zu kuratieren, die die Vielfalt des Älterwerdens sowie die Chancen und Probleme der alternden Gesellschaft darstellt. In den letzten Monaten führten Sie Dutzende von Besuchergruppen durch die Ausstellung. Wie reagieren die Besucher auf die neuen Bilder vom Altern(n)?
Generationen im Wandel
Die Familie ist in Gefahr! Die Familie ist lebendig wie nie!
Darüber, ob Familienbande in der modernen Gesellschaft fester oder lockerer werden, wird viel diskutiert. Feststeht: Junge wie ältere Menschen nennen „Familie“ einen der wichtigsten Eckpunkte in ihrem Leben. Ist dieser Wunsch in der mobilen Gesellschaft noch realistisch?
Ein Gespräch mit Professor Martin Kohli. Der Soziologe am European University Institute in Florenz hat Tausende Familienbeziehungen in ganz Europa untersucht.
Interview
Fachkräftemangel: Längere Berufstätigkeit könnte das Problem halbieren.
Deutschland hat ein Fachkräfte-Problem – und das wird in den nächsten Jahren extrem wachsen. Bisher wird in der öffentlichen Diskussion vor allem darüber debattiert, ob und wie man diesen Mangel durch Fachkräfte aus dem Ausland ausgleichen könnte. Das Potenzial, das im heimischen Arbeitsmarkt steckt – beispielsweise durch längere Beschäftigung und bessere Weiterbildung der Arbeitnehmer ab 45 - wird dabei viel zu wenig beachtet, erklärt Prof. Axel Börsch-Supan, Direktor des Mannheim Research Institute for the Economics of Aging (MEA) und Mitglied der Akademiengruppe "Altern in Deutschland".
Altersbilder
Fünf Jahre Sendereihe "Lebenszeit"
Jeden Freitag ab 10:10 Uhr thematisiert die Sendereihe "Lebenszeit" des Deutschlandfunks Fragen rund um den gesellschaftlichen Wandel und die Veränderung unseres individuellen Altersbildes. Neben Gesprächen mit Studiogästen bietet sie Reportagen, Porträts, Live-Schaltungen und häufig eine rege Hörerbeteiligung – mit vielfältigen Erfahrungen, Diskussionsbeiträgen und Fragen. Ende des Jahres ist "Lebenszeit" fünf Jahre auf Sendung.
Workshop
Spitzenreiter der Langlebigkeit – Japan und Deutschland im Austausch
Die Arbeiten und Empfehlungen der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“ bildeten die Grundlage für einen ersten Workshop mit japanischen und deutschen Forschern und Industrievertretern, der am Rande des international renommierten Science and Technology in Society (STS) Forums am 5. Oktober in Kyoto stattfand. Etwa 25 Experten aus Betrieben und Wissenschaft haben diesen Workshop genutzt, um sich über Erfahrungen mit ihren Gesellschaft alternder Bevölkerung auszutauschen.
FotoAusstellung
Ausstellungseröffnung in Stuttgart: Neue Bilder vom Alter(n)
Am 29. September 2010 wurde in der vhs photogalerie im TREFFPUNKT am Rotebühlplatz in Stuttgart die Wanderausstellung "Neue Bilder vom Alter(n)" eröffnet. Die 81 Fotografien regen zum Nachdenken und Diskutieren darüber an, wie das Altern in Zukunft aussehen wird.
Mehr über die Ausstellung in Stuttgart
Kongress
Altern in Deutschland – Handlungsfeld für Stiftungen
Was ein verlängertes Leben und ein steigender Anteil Älterer in der Bevölkerung für die Gesellschaft bedeuten, war eines der Hauptthemen auf dem Sonderkongress des Bundesverbands Deutscher Stiftungen am 16. September 2010 in Hildesheim. Mitgliedsstiftungen informierten sich und diskutierten über die Empfehlungen der Akademiengruppe.
Diskussion
Wünsche an ein langes Leben
Stellen Sie sich vor, Sie bekommen 20 zusätzliche Lebensjahre geschenkt. Was würden Sie mit dieser Zeit anfangen? Bestimmt haben Sie viele Ideen. Und das Beste: Dieses Geschenk ist für viele kein Traum, sondern Wirklichkeit. Die Lebenserwartung ist in den letzten 100 Jahren um 30 Jahre gestiegen. Im Blog zu Carola Kleinschmidts neuem Buch „Jung alt werden. Warum es sich mit 40 schon lohnt, an 80 zu denken“ können auch Sie diskutieren über Erfahrungen und Wünsche an ein langes Leben.
Cogito-Studie
100 Tage kognitives Fitnesstraining
Bis ins hohe Alter geistig fit zu sein – das wünschen sich die meisten Menschen. Gehirnjogging verspricht einen Weg dahin. Viele Studien belegen jedoch, dass herkömmliche Produkte die allgemeine geistige Fitness nicht verbessern. 30 Experten, darunter Ulman Lindenberger, Mitglied der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“, hatten dazu im vergangenen Jahr ein Memorandum verfasst. Nun hat der Alternsforscher Lindenberger gemeinsam mit den Kollegen Florian Schmiedek und Martin Lövdén eine Studie veröffentlicht, wie kognitives Training die Gedächtnisleistungen bei Erwachsenen steigern kann.
FotoAusstellung
Ausstellungseröffnung: Neue Bilder vom Alter(n)
Am 6. September 2010 wurde im Braunschweiger Haus der Wissenschaft die Wanderausstellung „Neue Bilder vom Alter(n)“ eröffnet. Die 81 Fotografien regen zum Nachdenken und Diskutieren darüber an, wie das Altern in Zukunft aussehen wird.
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Altern und Technik
Gehirnjogging hat im Alltag keine Wirkung
Gehirntraining-Programme haben seit Jahren Konjunktur. „Wie fit ist Ihr Gehirn?“ fragt beispielsweise „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“, attestiert Jörg Pilawa im Werbespot ein Gehirnalter von 62 Jahren und verspricht eine Verjüngungskur für die grauen Zellen. Dass kognitive Workout-Programme die Synapsen auf Trab bringen können, bezweifeln Wissenschaftler allerdings schon länger. Der Alternsforscher Ulman Lindenberger hatte im vergangenen Jahr ein Memorandum mit unterzeichnet, in dem eine kritische Prüfung von Hirnjogging-Produkten gefordert wurde. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Gehirnjogging keine allgemeine Verbesserung der Hirnleistungen bewirkt.
Demografischer Wandel
Sachverständigenrat: Zuwanderung kein Allheilmittel
Durch den demografischen Wandel wächst der Druck auf die Sozialsysteme. Eine nachhaltige Lösung ist gefragt. Zuwanderung kann dabei nicht helfen – so der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Migration und Integration in seinem Jahresbericht 2010.
Potenzial Altern
More years – more life: Potential des Alterns Topthema beim Euroscience Open Forum
Geistig leistungsfähig bis ins hohe Alter – wie können wir die Veränderungen erklären und was bedeuten sie für die Produktivität der alternden Gesellschaften Europas? Das Potential des Alterns war eines der Topthemen bei dem zweijährlich stattfindenden Euroscience Open Forum, dem größten europäischen Wissenschaftsfestival, das vom 2.-7. Juli in Turin, Italien, zelebriert wurde.
Der zweite Beruf
Krankenpflege zwischen „Entzauberung“ und neuen Tätigkeitsbildern
Durchschnittlich nur vier bis zehn Jahre arbeiten Fachkräfte im Kranken- und Pflegebereich in ihrem Beruf. Zahlen, die das Image der Pflegeberufe nicht unbedingt verbessern. Obwohl dies gerade angesichts des demografischen Wandels dringend notwendig wäre. Das Projekt „Mein nächster Beruf“ der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) erforscht Möglichkeiten, länger im Beruf zu verweilen oder in eine alternative Tätigkeit zu wechseln.
Fitness im Alter
Lehrstellen für 60-Jährige und Leistungssport mit 90 Jahren
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtete (9. Mai 2010) von Charles Eugster, einem 90-jährigen Ruderer und Bodybuilder, der sich als Vorbote der künftigen Leistungsfähigkeit alter Menschen sieht. Länger leben, länger arbeiten, länger Sport treiben, länger fit bleiben, so stellt sich Eugster die Gesellschaft der Zukunft vor.
Bewegtes Alter
Sport hält graue Zellen fit
Wer sich im Alter regelmäßig sportlich betätigt, bleibt nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit. Das belegen jüngere Studien. Doch welche Sportarten haben besonders positive Auswirkungen auf die grauen Zellen? Auf das Training von Ausdauer und Koordination kommt es bei der Bewegung an, wie erstmals die Ergebnisse der Studie „Bewegtes Alter“ der Jacobs University Bremen belegen.
Potenzial Alter
Bericht der Bundesregierung bestätigt Befunde der Akademiengruppe
In ihrem Bericht „Altersbilder in der Gesellschaft“ betont die 6. Altenberichtskommission, dass die aktive soziale, kulturelle und politische Teilhabe älterer Menschen auf zeitgerechte Altersbilder angewiesen ist. Damit bestätigt sie Befunde der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“.
Mehr über den "Sechsten Altenbericht"
Rente im Ausland
„Von einem Trend zur Auswanderung kann nicht die Rede sein“
Über 23 Millionen Renten zahlt die Deutsche Rentenversicherung derzeit in Deutschland aus. Hinzu kommen Renten, die sie ins Ausland überweist. Deren Zahl stieg seit 1992 von rund 855.000 auf mehr als 1,4 Millionen im Jahr 2005. Und dennoch: In wissenschaftlichen Studien lässt sich bei Alt und Jung insgesamt kein Trend zur Auswanderung erkennen.
Demografischer Wandel
„Alte Menschen sind kein Makel für eine Stadt“
Deutschland könnte im Jahr 2030 europaweit die älteste Bevölkerung haben. Das besagen Prognosen von Eurostat. Regional gibt es jedoch große Unterschiede. Während das Durchschnittsalter in Chemnitz in 20 Jahren voraussichtlich die europaweite Liste anführen wird, scheint es in Trier und Hamburg auf eher niedrigem Stand zu bleiben. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Doch was bedeuten solche Zahlen für eine Stadt wie Chemnitz?
Studie
Bildung stärkt die Potenziale älterer Arbeitnehmer
Mit "älteren Arbeitnehmern" verbinden viele Menschen nachlassende Kompetenz und Leistungsbereitschaft, geringe Lernfähigkeit, höhere Anfälligkeit für Erkrankungen, geringe Motivation - Stereotype, die nur selten mit der Realität übereinstimmen. Ganz im Gegenteil: Ältere Arbeitnehmer bergen wichtiges Potenzial für den Arbeitsmarkt. Eine Studie ergab, dass Bildungsangebote im Unternehmen eine wichtige Grundlage dafür bilden, über die gesamte Spanne der Berufstätigkeit die Leistungsfähigkeit, Leistungsmotivation und Innovationsfähigkeit der Arbeitnehmer zu erhalten.
Demografischer Wandel
Broschüre: Stadtquartiere fit machen für alle Generationen
Stadtquartiere so zu gestalten, dass sie für Jung und Alt gleichermaßen attraktiv sind, ist angesichts einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung eine wesentliche Aufgabe der Stadtentwicklung. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat deshalb in 27 Modellvorhaben erprobt, wie das Zusammenleben der Generationen gelingen kann. Die soeben erschienene Broschüre „Stadtquartiere für Jung und Alt“ zieht eine Bilanz des Forschungsvorhabens.
Lebenslanges Lernen
Grundtvig macht ältere Menschen in Europa mobil
Immer mehr Menschen bilden sich im Ruhestand weiter. Manche sind dabei europaweit mobil. Hanns Hanagarth ist einer von ihnen. „Besonders interessant ist die Begegnung mit anderen Menschen meines Alters aus verschiedenen Ländern“, sagt der 66-Jährige aus Ulm. Der ehemalige Bankkaufmann nahm vor sieben Jahren zum ersten Mal an einer europäischen Grundtvig-Lernpartnerschaft teil. Momentan ist er im Projekt „Danube Networkers“ aktiv, in dem er seit zwei Jahren gemeinsam mit Senioren anderer Donauländer zu Themen rund um den Fluss forscht, an dessen Ufer sie alle leben.
Veranstaltung
Mit 66 Jahren ist noch nicht Schluss - Spitzenkräfte in der Wissenschaft
Der Sprecher der Akademiengruppe, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jürgen Kocka, hielt am 14. Juni 2010 den Festvortrag "Gewonnene Jahre für die Wissenschaft" bei dieser Veranstaltung der TU München, die engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ruhestand ("Emeriti") auszeichnet und in die universitären Aktivitäten einbindet.
Lebenslanges Lernen
Mehr Selbstvertrauen und Offenheit durch Praktika im Ausland
Einige Wochen oder Monate beruflich im Ausland zu verbringen, verbessert nicht nur die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sondern ist für die meisten Menschen auch persönlich ein großer Gewinn. Förderprogramme der EU ermöglichen individuelle und projektbezogene Aufenthalte in einem europäischen Partnerland – darunter das „EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen“ mit dem Leonardo-Programm für Auszubildende, Fachkräfte und Ausbilder.
Gesundheit
Weltgesundheitstag 2010 – „1000 cities, 1000 lives“
Wer gesundheitsbewusst lebt, vermeidbaren Krankheiten vorbeugt, körperlich und geistig aktiv bleibt, hat zunehmend gute Chancen, gesund alt zu werden. Eine Voraussetzung dafür ist, dass jeder Mensch die dafür erforderlichen medizinischen und technischen Möglichkeiten hat. Beim diesjährigen Weltgesundheitstag werben die Vereinten Nationen für gesunde Städte. Unter dem Motto „1000 cities, 1000 lives“ startet eine weltweite Kampagne, bei der die teilnehmenden Städte ganze Straßenzüge für große Gesundheitsaktionen öffnen, um zu zeigen, wie sich das Leben in Städten gesundheitsfreundlich gestalten lässt. Der Weltgesundheitstag wird jedes Jahr am 7. April begangen, dem Gründungstag der WHO.
Ausschreibung
Internationaler Preis für altersgerechte Personalpolitik 2010
In diesem Jahr vergibt die amerikanische Seniorenorganisation AARP zum dritten Mal den internationalen Arbeitgeberpreis für altersgerechte Personalpolitik. Insgesamt zehn Unternehmen aus der ganzen Welt sollen ausgezeichnet werden. Bewerben können sich alle Unternehmen, die innovative Lösungen in den Bereichen lebenslanges Lernen, Gesundheitsförderung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Personalgewinnung und Diversity (Vielfalt) entwickelt haben. Die Bewerbungsfrist endet am 24. April 2010.
Forschung
Mehr Aktivität des Gehirns bei schwierigen Aufgaben
Hohe Denkleistungen sind davon abhängig, ob die Gehirnaktivität zunimmt, wenn die Aufgaben schwieriger werden – und zwar unabhängig vom Alter. Wenn die Gehirnaktivität bei zunehmender Schwierigkeit der Aufgaben gleich bleibt oder abnimmt, sind auch die Leistungen geringer. Dies ergab eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.
Veranstaltung
Werkstattgespräch „Innovative Berufsverläufe in einem längeren Leben“
In der Formulierung „alternde Gesellschaft“ schwingt die Befürchtung mit, dass die demografische Alterung einen Verlust an Produktivität und Innovationskraft zur Folge hat und dass längerfristige Rentenzahlungen und steigende Ausgaben im Gesundheitswesen die Solidargemeinschaft vor neue Herausforderungen stellen. Zugleich stellt sich die Frage, ob die Ausdehnung der Ruhestandsphase auf gegenwärtig durchschnittlich 20 Jahre individuell wie gesellschaftlich gewünscht und tragbar ist.
Erwachsenenbildung
GRUNDTVIG-Preis 2010 ausgelobt
Der Europäische Verband für Erwachsenenbildung EAEA (European Association for the Education of Adults) hat die Vergabe des GRUNDTVIG-Preises 2010 ausgeschrieben. Mit dem Preis sollen neue Ideen, Partnerschaften und Methoden in der Erwachsenenbildung gewürdigt werden. Im Mittelpunkt steht 2010 das Thema Schlüsselkompetenzen für soziale Integration. Projektträger, die zu diesem Thema europäisch arbeiten, sind eingeladen, ihre Bewerbung bis spätestens zum 3. April 2010 an die EAEA zu senden.
Fotowettbewerb
Fotowettbewerb – Neue Bilder vom Alter(n)
Schavan: Neue Bilder vom Alter überfällig
Bundesministerin Annette Schavan übernimmt die Schirmherrschaft für den Fotowettbewerb ‚Neue Bilder vom Alter(n)’. Menschen jedes Alters sind herzlich dazu eingeladen, sich mit ihren Bildern vom Alter(n) bis zum 12. März 2010 zu beteiligen.
Gewonnene Jahre
Arbeitsministerin von der Leyen: “Gewonnene Jahre nutzen“
Im Interview mit DIE ZEIT am 22.1.2010 plädiert Ministerin von der Leyen dafür, die gewonnenen Jahre auch für eine längere Erwerbstätigkeit zu nutzen. Wie auch die Akademiengruppe Altern in Deutschland in ihren Empfehlungen „Gewonnene Jahre“ vom vergangenen Jahr mahnt von der Leyen an, dass sich die Unternehmen so schnell wie möglich auf die Alterung der Belegschaften einstellen und Modelle entwickeln, wie die Erfahrungen Älterer genutzt werden können. Die Akademiengruppe hatte argumentiert, dass längere Erwerbsbiografien bedeuten müssten, häufiger zwischen Phasen des Arbeitens, Lernens und der Bildung sowie für Familie und Freizeit zu wechseln und besser zu kombinieren. Auch die Arbeitsministerin hält das für das Modell der Zukunft.
Empfehlungen Band 9
"More Years, More Life" - Englische Ausgabe der Empfehlungen der Akademiengruppe erschienen
Unter dem Titel "More Years, More Life" (deutsch: "Gewonnene Jahre") hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina die englischsprachige Ausgabe der Empfehlungen der Akademiengruppe Altern in Deutschland publiziert. Sie ist als Druckversion bei der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft, dem 'Hausverlag' der Leopoldina, zu beziehen (service@Wissenschaftliche-Verlagsgesellschaft.de) oder kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
Mit dieser Übersetzung reagiert die Akademiengruppe auf die Nachfrage von Partnerakademien, von Politikern, Experten und interessierter Öffentlichkeit aus dem Ausland. Die Debatte um die Gestaltung einer alternden Gesellschaft hat europaweit an Fahrt aufgenommen.
Berufe im Alter
Die Schauspielagentur 60plus in Köln
Einstiegsalter 60. „Das war die Idee des Jahres 2006“, schwärmt Carole Schmitt. Damals gründete die Schauspielerin und Produzentin gemeinsam mit ihrer Agentin Ulrike Boldt die erste und bislang einzige Agentur, die sich ausschließlich auf die Vermittlung von Schauspielerinnen und Schauspielern in der Altersgruppe 60plus konzentriert.
Mehr über Schauspielagentur 60plus
Berliner Altersstudie
Wie lebt ein Stadtmensch um die 100?
Jeder kennt alte Menschen in der Nachbarschaft oder in der eigenen Familie. Aber was wissen wir genau über die Lebenssituation betagter Mitbürger? Weltweit zum ersten Mal vermittelte die 1996 erschienene „Berliner Altersstudie“ ein umfassendes und präzises Bild der unterschiedlichen Lebenslagen alter Menschen. Die kürzlich im Akademie Verlag erschienene dritte Auflage dieses Standardwerks erweitert die damaligen Momentaufnahmen um eine entscheidende Facette: Die seit 20 Jahren laufende wissenschaftliche Beobachtung der hochaltrigen Studienteilnehmer macht die Entwicklung individueller Lebenswege vergleichbar.
Mehr über die Berliner Altersstudie
Leibniz-Preis
Leibniz-Preis 2010 für Ulman Lindenberger
Die zehn neuen Leibniz-Preisträger stehen fest. Der wichtigste deutsche Forschungsförderpreis geht auch an den Entwicklungspsychologen Ulman Lindenberger, Direktor am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Mitglied der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“.
Mehr über Leibniz-Preisträger Ulman Lindenberger
Theatertreffen
Bewerbung für das 3. Theatertreffen [60+] noch bis Februar 2010
Im Oktober 2010 findet das viertägige Festival „Herzrasen“ statt. Dabei handelt es sich um das 3. Theatertreffen für Schauspieler über 60 Jahre, das die Körber-Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg ausrichtet. Nach zwei erfolgreichen Festivals 2006 und 2008 laden sie wieder professionelle Theater und freie Gruppen dazu ein, sich mit Produktionen mit älteren Darstellern zu bewerben. Gesucht werden künstlerisch und inhaltlich ambitionierte Theaterproduktionen, die zeigen, wie sich die Generation 60plus im Erfahrungsraum Theater mit dem Älterwerden auseinandersetzt.
Senior-Experten
Raus aus der Pflicht – rein in die Kür
Senior-Experten weltweit im Einsatz
Immer mehr Menschen möchten nach einem erfolgreichen Arbeitsleben nicht komplett in den Ruhestand treten. Ihnen bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten, auch nach ihrem Eintritt in die Rente ihre Erfahrungen und Kompetenzen in Projekte im In- und Ausland einzubringen. Von ehrenamtlichen bis hin zu hochdotierten freiberuflichen Einsätzen reicht die Spanne der Möglichkeiten, als Senior-Experte aktiv zu sein. Einige Organisationen und Unternehmen haben sich komplett auf die Vermittlung von Experten „im Ruhestand“ spezialisiert.
Arbeitszeitmodelle
Maßgeschneiderte Arbeitszeitmodelle
Wie bleiben Arbeitnehmer auch in höherem Alter gesund und arbeitsfähig? Das ist eine Frage, der sich angesichts des demografischen Wandels immer mehr Unternehmen annehmen. Zwei der Empfehlungen der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“ lauten, die Arbeitszeiten von Senioren adäquat zu gestalten und Lebensarbeitszeitkonten einzurichten. Auch die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse des Forschungsprojekts Kronos am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bestätigen die Wirksamkeit solcher Umgestaltungen.
Langzeitstudie
Lebensläufe unter der Lupe
Langzeitstudie „Vor dem Lebensabend“
1969 waren sie in der 10. Klasse. Heute sind sie 56 Jahre alt. In dieser Zeitspanne kann sich im Leben eines Menschen viel ereignen und verändern. Wie verlief sein Leben? Welche Erfolge konnte er für sich verbuchen? Wo musste er Niederlagen einstecken? Wie hat sich sein Privatleben gewandelt – und wie seine gesellschaftspolitischen Einstellungen? All diesen Fragen gehen Wissenschaftler in einem Langzeitprojekt an den Universitäten Duisburg-Essen und Köln nach. Die Studie, die vor 40 Jahren begann, soll in der nun anlaufenden vierten Etappe bisher einzigartige Daten zu deutschen Lebensläufen liefern.
Forschung
Mit 90 hinterm Steuer
Studie über Kundenwünsche hochaltriger Autofahrer
Noch mit 90 hinterm Steuer? Mit dem demografischen Wandel wird auch der Anteil älterer Menschen steigen, die einen Führerschein besitzen und regelmäßig mit ihrem Auto unterwegs sein möchten. Fahrassistenzsysteme sollen ermöglichen, dass sie sich sicher und angstfrei im Straßenverkehr bewegen. Den besonderen Wünschen 70- bis 90-jähriger Autofahrer widmen sich Wissenschaftler der Abteilung Gerontopsychologie der Technischen Universität Braunschweig in einer Studie.
Symposium
„Alter(n) gestalten – Medizin, Technik, Umwelt“
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Stuttgart findet am 4. und 5. November 2009 ein zweitägiges interdisziplinäres Symposium statt. Einen Höhepunkt bietet der Festvortrag von Prof. Dr. Axel Börsch-Supan, Direktor des Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie und Demografischer Wandel und Mitglied der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“. Er wird das Symposium am 4. November um 18.00 Uhr mit seinem Vortrag „Müssen, dürfen, sollen, wollen, können ältere Menschen noch arbeiten?“ eröffnen. Das Symposium ist das zweite einer Reihe von Alternskonferenzen der Robert Bosch Stiftung. Die Ergebnisse der ersten Veranstaltung fasst der Band „Was ist Alter(n)? Neue Antworten auf eine scheinbar einfache Frage“ zusammen. Er wurde von der stellvertretenden Sprecherin der Akademiengruppe, Prof. Ursula M. Staudinger, zusammen mit dem Mannheimer Professor Heinz Häfner herausgegeben.
Podiumsdiskussion
„Technik entlastet den älteren Menschen“
Forum ZEIT WISSEN in Berlin
Der demografische Wandel birgt für unser Leben und die Pflege der älter werdenden Gesellschaft große Anforderungen. Hilft uns dabei die Technik, und inwieweit bestimmt sie heute und zukünftig unser Leben? Auf der Podiumsdiskussion „Mensch und Technik – Wie werden wir im Alter leben?“ am 15. Oktober in Berlin, veranstaltet von ZEIT WISSEN, erläuterte Elisabeth Steinhagen-Thiessen neben anderen Experten, was der Einsatz von Technik im Leben älterer Menschen heute und künftig bewirken kann.
Symposium
„Altern 2050 wird sein, was wir daraus machen“
Symposium „Arbeit und Alter“ in Berlin
Am 16. Oktober 2009 fand in Berlin das Symposium „Arbeit und Alter“ statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“ diskutierten mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft über ihre Empfehlungen für ein auf den demografischen Wandel abgestimmtes Arbeitsleben. Veranstalter war die Stiftung Brandenburger Tor gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech und der Jacobs Foundation.
Interview
„Ein homogenes Altersbild aufbrechen“, Interview mit Josef Ehmer
Am 1. Oktober fand zum zehnten Mal der Internationale Tag der älteren Menschen statt. Aus diesem Anlass sprach Miriam Buchmann-Alisch mit Josef Ehmer über Altersbilder in Europa. Ehmer ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien und Experte auf dem Gebiet der Forschung über das Altern. Er war Mitglied der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“, wo er den Band Bilder des Alterns im Wandel herausgab.
Veranstaltung
Woche des bürgerschaftlichen Engagements
Unter dem Motto „Engagement macht stark!“ findet vom 2. bis zum 11. Oktober 2009 bundesweit die Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Die vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement organisierte Aktionswoche widmet sich in diesem Jahr insbesondere dem Engagement von Jung und Alt. Rund 1.000 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet präsentieren die unterschiedlichen Facetten des Ehrenamts.
Veranstaltung
Internationaler Tag der älteren Menschen
Am 1. Oktober 2009 würdigten die Vereinten Nationen Senioren weltweit. Zum zehnten Mal fand der Internationale Tag der älteren Menschen statt. In diesem Jahr stand er unter dem Motto „Auf dem Weg zu einer Gesellschaft für alle Altersgruppen“. Die Initiative für den Gedenktag geht auf einen Beschluss der UN-Generalversammlung von 1990 zurück.
Bundestagswahl
Altern in Deutschland: Was sagen die Parteien?
Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl der Bundeszentrale für politische Bildung vergleicht die Positionen der Parteien zu 38 Thesen – die Themen Altern und demografischer Wandel sind aber nicht dabei. Im Vorfeld der Bundestagswahl haben wir daher zusammengetragen, welche Ziele die fünf großen Parteien in Deutschland in ihren Parteiprogrammen im Hinblick auf den demografischen Wandel definieren. Die Stichpunkte sind Arbeit für Ältere, Rentenalter, Gestaltung der Berufsbiografie, Weiterbildung, Altersdiskriminierung sowie Altersbilder, Ehrenamt, Generationenverhältnis und Gesundheit.
Forschung
Menschen altern unterschiedlich in Europa
Die meisten älteren Europäer fühlen sich fit. Rund ein Drittel der über 50-Jährigen bewertet die eigene Gesundheit mit „gut“. Dabei fallen allerdings schon im Vergleich zweier Nachbarländer große Unterschiede ins Auge: Die Deutschen halten sich insgesamt für kränker als sie sind, die Dänen dagegen für gesünder. Das ist nur ein kleiner Einblick in die Ergebnisse der europäischen Datenerhebung „Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE)“, die vor Kurzem in die dritte Etappe ging.
Podiumsdiskussion
Bernhard Müller: „Umdenken tut Not!“
Um die Frage, auf welche Widerstände innovative Konzepte der Demografiepolitik treffen, ging es bei der Podiumsdiskussion „Außer Thesen nichts gewesen? Kommunale Demografiekonzepte in der Umsetzung“, die am 2. September 2009 im Rahmen des Kongresses „Best Age“ in Berlin stattfand. Auf dem Podium sprach unter anderen Bernhard Müller, Direktor des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung und Mitglied der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“.
Ausschreibung
Otto-Mühlschlegel-Preis „Zukunft Alter“
Außergewöhnliche Leistungen älterer Menschen würdigt die Robert Bosch Stiftung mit dem Otto-Mühlschlegel-Preis „Zukunft Alter“. Mit dem bis zu 100.000 Euro dotierten Preis zeichnet sie Beiträge aus, die erst im Alter entstanden sind und die das kreative Talent älterer Menschen im Umgang mit neuen Medien und/oder in der Gestaltung neuer Medien zur Geltung bringen. Dazu gehören digitale Bild-, Ton- und Textbearbeitung, Internet, Webradio, interaktive Medien und Multimedia. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2009.
Ausstellung
„Golden Agers – Silver Surfers“
Vom lustigen Power Aging über den Jugendwahn bis hin zum Umgang mit dem Tod: Eine Kunstausstellung in Basel befasst sich mit den Bildern des Alter(n)s. In der breit und international angelegten Ausstellung, die noch bis zum 4. Oktober 2009 läuft, nähern sich vor allem jüngere Künstler dem Thema „Alt sein“ auf unterschiedlichste Art. (Foto: Julika Rudelius, Forever)
Demografiepolitik
Kongress „Best Age“: Altersbilder in unserer Gesellschaft
Deutschland altert, die Bevölkerung schrumpft. Diesen Prozess in all seinen Facetten beleuchtete der vierte Demografie-Kongress „Best Age – Quo Vadis Demografiepolitik?“, der am 1. und 2. September 2009 in Berlin stattfand. Zwei Tage lang diskutierten rund 400 Fachleute darüber, welche Chancen und Risiken der demografische Wandel mit sich bringt. Veranstalter war die Zeitschrift „Behörden Spiegel“ in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Forschungsprojekt
Mobil 2030: Forschungsprojekt am Zentrum für Alternskulturen in Bonn
Ein 80-Jähriger am Steuer? Vor 20 Jahren ein seltenes Bild. Heute sind immer mehr Senioren bis ins hohe Alter aktiv und mobil. Ein Forschungsprojekt unter der Federführung der Universität Bonn soll beantworten, wie sich dieser Trend zukünftig auf Verkehr, Stadt, Politik und Wirtschaft auswirken wird. Ziel ist es, Mobilitätsszenarien für das Jahr 2030 zu entwickeln.
Projektausschreibung
Projektaufruf: Altersgerechter Umbau von Wohnquartieren
In Deutschland wohnen immer mehr ältere Menschen. Daher wächst auch der Bedarf an altersgerechten, weitgehend barrierefreien Wohnungen und an Veränderungen im städtischen Umfeld. Um Projekte in diesem Bereich zu fördern, schreibt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ein „Modellvorhaben zum altersgerechten Umbau von Wohngebäuden, Wohnquartieren sowie der kommunalen und sozialen Infrastruktur“ aus. Einsendeschluss des Projektantrags ist der 15. Oktober 2009.
Biologie des Alterns
Im Aufbau: Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns
In Köln entsteht das Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns. Bis Ende 2012 soll der Neubau auf dem Areal des Universitäts-Klinikums fertig sein. Rund 350 Mitarbeiter werden zukünftig dort erforschen, welche elementaren Prozesse dem Altern des Menschen zugrundeliegen. „Zentral dafür sind die Fragen: Warum altern wir eigentlich, wie altern wir, und welche Prozesse laufen dabei ab?“, erklärt Dr. Ralf Petri, der wissenschaftliche Koordinator des Instituts.
03.05.2012

